Der Tourismus boomt in Mecklenburg-Vorpommern: Immer mehr Gäste nutzen das Angebot der rund 150 Charterunternehmen im Nordosten, von denen viele Hausboote verleihen. Der Einschätzung des Landestourismusverbandes zufolge hat sich deren Flotte in den vergangenen zehn Jahren mehr als verdoppelt. Dies ist unter anderem auf die Einführung des Charterscheines im Jahr 2000 zurückzuführen, mit dem Freizeitkapitäne nach einer Einweisung auch ohne Bootsführerschein die meisten Gewässer des Landes entdecken können. Inzwischen sind knapp 100.000 Charterscheine ausgestellt worden und Umfragen zufolge wird heute fast jedes zweite Schiff im Landesinneren von Gästen gechartert, die keinen Bootsführerschein besitzen. Insofern ist von einer Verdopplung im Bootstourismus auszugehen, für den die Mecklenburgische Seenplatte und die anderen Reviere dennoch ausreichend Kapazität bieten. „Im Binnenbereich konnten wir dank des Charterscheins stärker wachsen als an unseren anderen Stationen. Somit konnten wir in neue Modelle wie ein Poolschiff oder altersgerechte Hausboote investieren” , sagte Steffen Schulz, Geschäftsführer des Unternehmens „Yachtcharter Schulz“ mit einer Flotte von ca. 100 Hausbooten und Motoryachten.
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Die Gemeinde Ostseebad Heringsdorf liegt im Osten der Insel Usedom an der Grenze zum polnischen Inselteil, zwischen der Ostsee im Nordosten, dem Schmollensee und Gothensee im Südwesten und dem Wolgastsee im Süden. Die Geografie der drei Orte wird von ihrer Lage zwischen der Ostsee und den Seen bestimmt. Die bebauten Ortsteile liegen auf einer Höhe von etwa sechs Meter ü. NN.
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Urkundlich erstmals erwähnt wurde das Dorf am 15. März 1270 als „Ukerz“, was so viel wie „Grenzdorf“ bedeutet. In dieser Urkunde tauschte der Bischof von Cammin auf Verlangen von Herzog Barnim I. von Pommern-Stettin dieses Dorf mit fünf anderen Gemeinden auf Usedom gegen Damerow in Westpommern (bei Naugard), das dem Prämonstratenser-Kloster Grobe bei der Stadt Usedom gehört hatte; 1309 siedelte dieses nach Pudagla um. Im Jahr 1388 bestätigte Bogislaw VI. von Pommern den Pachtvertrag für einen Krug am Wockenyn zwischen dem Kloster und Heinrich Netzeband.
Unter dem Dreißigjährigen Krieg hatte der Ort sehr zu leiden. Die Bevölkerung wurde bis auf wenige Einwohner ausgelöscht, und auch das Gasthaus ging unter. Nach dem Westfälischen Frieden im Jahr 1648 wurde Ückeritz wie ganz Pommern schwedisch, nach dem Frieden von Stockholm vom 1. Februar 1720 preußisch.
Blick auf Ückeritz, Postkarte (um 1909)
In der folgenden Jahren wuchs Ückeritz immer mehr in Richtung Ostsee, nachdem es vorher nur ein Fischerdorf am Achterwasser war. 1892 wurde es Seebad. Anfangs entwickelte sich der Badetourismus gegenüber den Kaiserbädern mangels Logistik verhalten, doch schon 1912 waren es ungefähr 1600 Gäste.
Nach der Verwaltungsreform 1815 kam Ückeritz zur preußischen Provinz Pommern und gehörte von 1818 bis 1945 zum Landkreis Usedom-Wollin. Von 1945 bis 1952 bildete die Gemeinde, mit dem nach dem Zweiten Weltkrieg bei Deutschland verbliebenen Teil des Landkreises Usedom-Wollin, den Landkreis Usedom im Land Mecklenburg. Dieser ging im Jahr 1952 im Kreis Wolgast im Bezirk Rostock auf.
Die Gemeinde gehört seit dem Jahr 1990 zum Land Mecklenburg-Vorpommern. Ab 1994 gehörte sie zum Landkreis Ostvorpommern, der 2011 im Landkreis Vorpommern-Greifswald aufging.
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Unter dem Dreißigjährigen Krieg hatte der Ort sehr zu leiden. Die Bevölkerung wurde bis auf wenige Einwohner ausgelöscht, und auch das Gasthaus ging unter. Nach dem Westfälischen Frieden im Jahr 1648 wurde Ückeritz wie ganz Pommern schwedisch, nach dem Frieden von Stockholm vom 1. Februar 1720 preußisch.
Blick auf Ückeritz, Postkarte (um 1909)
In der folgenden Jahren wuchs Ückeritz immer mehr in Richtung Ostsee, nachdem es vorher nur ein Fischerdorf am Achterwasser war. 1892 wurde es Seebad. Anfangs entwickelte sich der Badetourismus gegenüber den Kaiserbädern mangels Logistik verhalten, doch schon 1912 waren es ungefähr 1600 Gäste.
Nach der Verwaltungsreform 1815 kam Ückeritz zur preußischen Provinz Pommern und gehörte von 1818 bis 1945 zum Landkreis Usedom-Wollin. Von 1945 bis 1952 bildete die Gemeinde, mit dem nach dem Zweiten Weltkrieg bei Deutschland verbliebenen Teil des Landkreises Usedom-Wollin, den Landkreis Usedom im Land Mecklenburg. Dieser ging im Jahr 1952 im Kreis Wolgast im Bezirk Rostock auf.
Die Gemeinde gehört seit dem Jahr 1990 zum Land Mecklenburg-Vorpommern. Ab 1994 gehörte sie zum Landkreis Ostvorpommern, der 2011 im Landkreis Vorpommern-Greifswald aufging.
Gleich drei Museen unterschiedlicher Thematik veranschaulichen im Ostseebad Göhren Leben und Arbeit der Mönchguter Bevölkerung im Laufe ihrer Geschichte. Alle drei Museen sind in sehr attraktiven, originalen historischen Gebäuden bzw. in einem richtigen Küstenfrachter untergebracht und stehen unter Denkmalschutz. Das Mönchguter Heimatmuseum (Strandstr. 1), der Museumshof (Strandstr. 4) und das 1906 erbaute Museumsschiff „Luise“ (Am Südstrand) sowie weitere Fischkutter und eine kleine Ausstellung zur Mönchguter Fischerei auf dem weitläufigen Museumsgelände direkt am Göhrener Südstrand (Tonnenweg). Besondere Angebote im Mai:
Am ersten Maiwochenende wird am Museumsschiff „Luise“ am Göhrener Südstrand unter Regie der Kurverwaltung Göhren das „Mönchguter Heringsfest“ gefeiert.
Hier wird – mit reichhaltiger Möglichkeit zum Kosten und Probieren – der Wettbewerb darüber ausgetragen, wer die beste Heringssuppe kocht. Außerdem kann natürlich die „Luise“, ein 1906 vom Stapel gelaufener und original eingerichteter Motorsegler, kostenlos besichtigt werden.
Am Sonntag, dem 15. Mai, begehen die Museen den Internationalen Museumstag.
Dieser Tag steht unter dem Motto "Museen, unser Gedächtnis!". An diesem Tag laden wir um 15.00 Uhr zu einer kostenlosen Führung im Mönchguter Heimatmuseum, Strandstraße 1 ein. Die Museen stehen an diesem Tag von 10-17 Uhr allen Besuchern zum ermäßigten Eintritt offen. Im Heimatmuseum empfehlen wir den Besuch der Sonderausstellung „Die Gräfin und die Fischer – Adeline von Schimmelmann und die Gründung des Fischerheims in Göhren“. Die Ausstellung über die Hofdame der deutschen Kaiserin Augusta, die sich der sozialen Misere der Fischer an der pommerschen Ostseeküste annahm und 1887 ein Fischerheim in Göhren gründete ist bis Ende Oktober zu sehen.
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Am ersten Maiwochenende wird am Museumsschiff „Luise“ am Göhrener Südstrand unter Regie der Kurverwaltung Göhren das „Mönchguter Heringsfest“ gefeiert.
Hier wird – mit reichhaltiger Möglichkeit zum Kosten und Probieren – der Wettbewerb darüber ausgetragen, wer die beste Heringssuppe kocht. Außerdem kann natürlich die „Luise“, ein 1906 vom Stapel gelaufener und original eingerichteter Motorsegler, kostenlos besichtigt werden.
Am Sonntag, dem 15. Mai, begehen die Museen den Internationalen Museumstag.
Dieser Tag steht unter dem Motto "Museen, unser Gedächtnis!". An diesem Tag laden wir um 15.00 Uhr zu einer kostenlosen Führung im Mönchguter Heimatmuseum, Strandstraße 1 ein. Die Museen stehen an diesem Tag von 10-17 Uhr allen Besuchern zum ermäßigten Eintritt offen. Im Heimatmuseum empfehlen wir den Besuch der Sonderausstellung „Die Gräfin und die Fischer – Adeline von Schimmelmann und die Gründung des Fischerheims in Göhren“. Die Ausstellung über die Hofdame der deutschen Kaiserin Augusta, die sich der sozialen Misere der Fischer an der pommerschen Ostseeküste annahm und 1887 ein Fischerheim in Göhren gründete ist bis Ende Oktober zu sehen.